Erst verdammt, nun gefeiert: Haris Seferovic, der in den vergangenen Wochen oft kritisiert wurde, sicherte Eintracht Frankfurt am Montagabend den Bundesliga-Klassenerhalt. Nichts Geringeres als der Beistand von ganz oben war dafür nötig.

"Heute hat es einen Gott gegeben, der doch noch an mich geglaubt hat." Die Erleichterung, die Genugtuung – sie war Haris Seferovic nicht nur in seinen Augen anzusehen, nicht nur von seinen Lippen abzulesen. Sie spiegelte sich nach dem 1:0-Sieg der Frankfurter Eintracht im Relegations-Rückspiel beim 1.FC Nürnberg auch in seinen Interviewaussagen wider. Mit seinem Tor in der 66. Spielminute sicherte Seferovic den Hessen am Montagabend den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga. Und man muss an dieser Stelle sagen: ausgerechnet Seferovic.